Mail API
Die Mail API macht aus Ihren E-Mails Nachrichten: Sie schicken eine Mail an die Adresse Ihrer Konfiguration, wir werten sie anhand Ihrer Muster aus und versenden das Ergebnis als SMS, RCS, WhatsApp oder Voice-Nachricht. Wo in der Mail der Empfänger, der Text und der Absender stehen, beschreiben Sie einmal in der Konfiguration. Empfänger können Rufnummern, Kontakte oder Gruppen aus Ihrem Adressbuch sein.
Feste Adresse mit Mail-Mustern
Jede Mail-API-Konfiguration hat eine feste, systemgenerierte Adresse und drei Muster. Die Muster beschreiben, wie Ihre Mails aussehen: wo der Empfänger steht, wo der Nachrichtentext steht und was sonst noch in der Mail vorkommt. So richtet sich die Mail API nach Ihrer Anwendung. Die Konfiguration selbst legen Sie wie im Abschnitt Einrichtung beschrieben an.
Aufbau der Adresse
Die Adresse besteht aus einem festen Token und einem optionalen Prefix davor:
TOKEN@gateway.seven.io
PREFIX.TOKEN@gateway.seven.io
TOKEN wird von uns erzeugt, ist fest und wird Ihnen in Ihrem Login unter Entwickler > API Zugänge angezeigt. PREFIX wählen Sie pro Mail frei: alles vor dem letzten Punkt des lokalen Teils ist der Prefix und wird über das Muster für den Adress-Prefix ausgewertet.
Bei der Adresse 01761234567890.a1b2c3d4e5f6g7h8@gateway.seven.io ist also a1b2c3d4e5f6g7h8 der Token und 01761234567890 der Prefix.
Kurzadresse ohne Token
Ist in der Konfiguration die Option Adresse ohne Token aktiv (möglich, sobald die DMARC-Prüfung greift, siehe Sicherheit), darf der Token entfallen: Eine Mail an 01761234567890@gateway.seven.io ordnen wir dann allein über Ihre Absenderadresse der Konfiguration zu, der gesamte lokale Teil der Adresse ist der Prefix. Dabei zählen nur nachgewiesene Absender (siehe Sicherheit). Führt mehr als eine Konfiguration denselben nachgewiesenen Absender, greift keine davon; eine nachgewiesene Adresse hat dabei Vorrang vor einer nachgewiesenen Domain-Freigabe. Die Token-Adresse funktioniert in jedem Fall weiter.
01761234567890@gateway.seven.io) in diese Konfiguration, der lokale Teil wird zum Prefix. Wer beide Formate mischt, sollte das beim Aktivieren der Option Adresse ohne Token bedenken.Einrichtung in fünf Schritten
Der Dialog unter Entwickler > API Zugänge führt Sie durch die fünf Schritte einer Konfiguration. Gespeichert wird im letzten Schritt, und zwar erst, nachdem eine Test-Mail von einem der erlaubten Absender eingegangen ist.
- 1
Zugang
Sie hinterlegen die erlaubten Absender, eine Adresse pro Zeile und bis zu zehn je Konfiguration: nur Mails von einer dieser Adressen werden angenommen. Mit der Schreibweise
*@ihre-domain.deakzeptieren wir jede Adresse Ihrer Domain. Adressen auf den eigenen Domains von seven (seven.io, sms77.io, sms77.de und deren Subdomains) sind als Absender nicht erlaubt. Die Absenderliste prüfen wir schon beim Verlassen dieses Schritts, Fehler sehen Sie direkt am Feld. - 2
Muster
Hier beschreiben Sie, wie Ihre Mails aussehen. Literaltext im Muster muss in der Mail genau so vorkommen und dient als Anker, die Variablen in doppelten geschweiften Klammern fangen den Text dazwischen ein.
Muster Adress-Prefix, Standard leer: gilt für den Teil der Adresse vor dem Token. Leer bedeutet, dass Sie Mails an die nackte Adresse
TOKEN@gateway.seven.ioschicken und der Empfänger aus Empfänger fest kommt. Mit{{to}}geht eine Mail an01761234567890.TOKEN@gateway.seven.ioan genau diese Rufnummer.Muster Betreff, Standard leer: leer bedeutet, dass der Betreff nicht ausgewertet wird.
Muster Body, Standard
{{text}}: mit dem Standard wird der gesamte Body zum Nachrichtentext. - 3
Einstellungen
Unter Defaults legen Sie fest, was gilt, wenn die Muster es nicht liefern. Empfänger fest greift, wenn kein Muster
{{to}}fängt, und ist dann Pflicht. Absender der Nachricht greift, wenn kein Muster{{from}}fängt; bleibt das Feld leer, verwenden wir den Standardabsender Ihres Kontos. Dazu wählen Sie den Typ der Nachricht: SMS, RCS, WhatsApp oder Voice. Unter Optionen tragen Sie optional eine Error-Mail ein, an die Fehlermeldungen gehen sollen; ohne Angabe gehen sie an die Absenderadresse. - 4
Vorschau
Hier prüfen Sie Ihre Muster an einer echten Mail. Jede Konfiguration hat dafür eine Test-Adresse mit dem Zusatz
-test, alsoTOKEN-test@gateway.seven.io; über Beispiel-Mail öffnen ist eine passende Mail in Ihrem Mailprogramm vorbereitet. Die Test-Mail ist Pflicht und muss von einem der erlaubten Absender kommen. Sobald sie eintrifft, sehen Sie die gefangenen Variablen und die daraus entstehende Nachricht. Eine Mail von einem Absender, der nicht in der Liste steht, wird mit einem Hinweis angezeigt und zählt nicht. Mehrere Test-Mails erscheinen mit der neuesten zuerst; die neueste passende ist die Vorschau. Ohne Live-Verbindung (etwa wenn ein Firmennetz sie blockiert) ruft der Dialog eingegangene Test-Mails automatisch alle paar Sekunden ab, über Test-Mail jetzt abrufen auch sofort. Mails an die Test-Adresse lösen keinen Versand aus. - 5
Sicherheit
Hier finden Sie die feste Adresse dieser Konfiguration zum Kopieren; ein Prefix stellen Sie beim Versand einfach voran, es muss nicht hinterlegt werden. Darunter steht für jeden Absender der Absender-Nachweis: Eine Adresse gilt als nachgewiesen, sobald eine Test-Mail von ihr die DMARC-Prüfung bestanden hat; für eine Domain-Freigabe zeigen wir den nötigen TXT-Eintrag, den Sie über DNS prüfen bestätigen. Besteht eine Test-Mail die Prüfung nicht, nennen wir den Grund, etwa einen fehlenden DMARC-Eintrag der Absenderdomain. Sind alle Absender nachgewiesen, ist die DMARC-Prüfung aktiv und die Option Adresse ohne Token zusätzlich erlauben wird wählbar. Details stehen unter Sicherheit.
Variablen
In den Mustern stehen Ihnen folgende Variablen zur Verfügung. Die Liste ist abschließend, weitere Variablen gibt es nicht.
Basis
| Variable | Bedeutung |
|---|---|
{{to}} | Der Empfänger: Rufnummer, Kontakt oder Kontaktgruppe aus Ihrem Adressbuch |
{{text}} | Der Nachrichtentext |
{{from}} | Die Absenderkennung der Nachricht |
Erweitert: {{delay}}, {{type}}, {{label}}, {{foreign_id}}, {{unicode}}, {{flash}}, {{performance_tracking}}, {{get_replies}}
Bedeutung und erlaubte Werte dieser Variablen sind im Abschnitt Klassisches Format unter Parameter beschrieben und gelten hier unverändert. {{type}} überschreibt für die einzelne Mail den in der Konfiguration eingestellten Typ. {{get_replies}} nimmt yes oder no: mit yes versenden wir die Nachricht von einer antwortfähigen Rufnummer, damit der Empfänger direkt antworten kann; ein gesetzter Absender wird dadurch ersetzt.
WhatsApp: {{template}}, {{template_lang}}, {{header}}, {{body}}, {{buttons}}, {{media_url}}, {{media_type}}, {{caption}}
Diese Variablen füllen die Felder einer WhatsApp-Nachricht; ihre Bedeutung ist im Abschnitt WhatsApp (WA) beschrieben.
Die Authentifizierung läuft über Ihre Absenderadresse und den Token in der Adresse, einen Key gibt es nicht.
Jede Variable darf über alle drei Muster hinweg höchstens einmal vorkommen. {{text}} muss in einem der Muster gefangen werden, {{to}} entweder gefangen oder über Empfänger fest gesetzt sein.
So werten wir die Mail aus
- Das Muster für den Adress-Prefix muss den gesamten Prefix abdecken.
- In Betreff und Body suchen wir das Muster: der Literaltext muss vorkommen, die Variablen fangen den Text dazwischen ein.
- Ein leeres Muster bedeutet, dass dieser Teil der Mail ignoriert wird.
- Eine gefangene Absenderkennung hat Vorrang vor Absender der Nachricht, ein gefangener Empfänger vor Empfänger fest.
- Passt ein Muster nicht auf den zugehörigen Teil der Mail, wird die Nachricht nicht versendet.
{{delay}}. Steuerparameter im Betreff werden an dieser Adresse nicht ausgewertet.Sicherheit
Die Absender-Verifizierung gilt unverändert: Wir akzeptieren ausschließlich Mails von einer der Absenderadressen, die Sie in der jeweiligen Konfiguration hinterlegt haben, beziehungsweise von einer Adresse einer dort hinterlegten Domain (*@domain).
DMARC-Prüfung
Sobald jeder Absender einer Konfiguration nachgewiesen ist, greift für sie automatisch die DMARC-Prüfung, und zwar in dem Moment, in dem der letzte Nachweis eingeht; ein Schalter ist dafür nicht nötig. Dann nehmen wir eine Mail nur an, wenn die Absenderdomain (die Domain der From-Adresse) die DMARC-Prüfung auf unserem Gateway besteht. Voraussetzung ist ein DMARC-Eintrag Ihrer Domain zusammen mit SPF oder DKIM; eine Domain ohne DMARC-Eintrag besteht die Prüfung nie. Weiterleitungen sind unkritisch, solange die DKIM-Signatur erhalten bleibt.
Eine Absenderadresse weisen Sie nach, indem Sie von ihr eine Test-Mail an die Test-Adresse der Konfiguration schicken, die die DMARC-Prüfung besteht. Eine Domain-Freigabe (*@domain) weisen Sie über einen TXT-Eintrag seven-mail-api-verify=TOKEN auf der Domain nach; zusätzlich muss die Domain (oder eine übergeordnete) einen DMARC-Eintrag haben. Wir prüfen beides täglich und nehmen den Nachweis zurück, wenn der TXT-Eintrag einige Tage fehlt. Eine Konfiguration mit aktiver DMARC-Prüfung nimmt keinen nicht nachgewiesenen Absender mehr auf; für Absender ohne DMARC legen Sie eine zweite Konfiguration an. Die Adresse ohne Token ist eine eigene Option, die erst mit aktiver DMARC-Prüfung wählbar ist; wer Token und DMARC kombinieren möchte, lässt sie aus. Für Freemail-Domains ist keine Domain-Freigabe möglich, und eine Absenderadresse, die in einem Konto nachgewiesen ist, kann kein anderes Konto mehr hinterlegen.
Eine abgelehnte Mail erscheint mit dem Code 904 in Ihrem Debugger. Eine Fehlermail geht in diesem Fall ausschließlich an die hinterlegte Error-Mail-Adresse und nie an den Absender der Mail, da dieser gefälscht sein könnte.
Beispiele
Standardkonfiguration
Ohne Anpassung der Muster wird der gesamte Body zum Nachrichtentext. Der Empfänger steht in der Konfiguration, die Mail geht an die nackte Adresse.
Ergebnis: eine SMS an 01761234567890 mit dem Text "Ihr Paket ist unterwegs." Der Betreff wird ignoriert.
Empfänger in der Adresse
Soll jede Mail an eine andere Rufnummer gehen, fangen Sie den Empfänger mit {{to}} im Prefix der Adresse. Ein fester Empfänger ist dann nicht nötig.
Ergebnis: eine SMS an 01761234567890 mit dem Text "Ihr Paket ist unterwegs."
Meldung im Betreff, fester Empfänger
Ein Monitoring-Tool schickt seine Meldung im Betreff an eine feste Adresse. Der Empfänger steht in der Konfiguration.
Ergebnis: eine SMS an 01761234567890 mit dem Text "CPU-Last kritisch auf srv-07".
Muster mit Ankern
Steht in der Mail mehr als nur der Nachrichtentext, grenzen Sie ihn mit Literaltext ab. Hier fassen zwei Klammerpaare den Text ein, danach folgt der Versandzeitpunkt.
Ergebnis: eine SMS an 01761234567890 mit dem Text "Ihre Bestellung ist unterwegs.", geplant für den 15.01.2027 um 08:00 Uhr. Der Zeitpunkt im Beispiel steht stellvertretend für einen Zeitpunkt in der Zukunft, den Ihre Anwendung selbst setzt.
Fehlerbehandlung
Passt ein Muster nicht auf den zugehörigen Teil der Mail oder bleibt der Empfänger leer, wird die Nachricht nicht versendet. Sie erhalten eine Fehlermail mit dem Grund, sofern Sie die Option „Benachrichtigen bei Fehlern“ aktiviert haben. Greift die DMARC-Prüfung, gilt das Gleiche für Mails, deren Absenderdomain die DMARC-Prüfung nicht besteht; diese Fehlermail geht nur an die Error-Mail-Adresse.
Einrichtung
In Ihrem Login unter Entwickler > API Zugänge verwalten Sie Ihre Konfigurationen. Über den Button Neu anlegen oben rechts und die Kachel Mail API legen Sie eine neue an; der Dialog führt Sie durch die fünf oben beschriebenen Schritte. Sie können beliebig viele Konfigurationen anlegen, jede mit eigenen erlaubten Absendern, eigener fester Adresse und eigenen Mustern. Speichern ist erst nach einer Test-Mail von einem der erlaubten Absender möglich, danach ist die Konfiguration sofort nutzbar.
Die übergreifenden Einstellungen für die Mail API finden Sie unter Entwickler > Einstellungen im Bereich Mail API.
Mail API Einstellungen
- Maximale Zeichenanzahl: Legen Sie eine maximale Zeichenzahl fest, um zu lange Nachrichten durch das Mitsenden von Signaturen zu vermeiden. Geben Sie 0 ein, um diese Funktion zu deaktivieren.
- Signatur entfernen: Ist dies aktiviert, versucht die API automatisch zitierten Text in der Mail zu entfernen.
- Benachrichtigung bei Fehler: Diese Option legt fest, ob Sie bei etwaigen Fehlern eine Benachrichtigung per Mail erhalten möchten. Wenn z.B. der Versand der Nachricht fehlschlägt, ein Muster nicht auf Ihre Mail passt oder Angaben wie der Empfänger fehlen, schicken wir Ihnen direkt eine Mail mit einer Information zum Fehler zu. Beim Anlegen einer Konfiguration können Sie optional eine alternative Mailadresse angeben, auf die Sie die Fehlermeldungen erhalten möchten.
- HTTP-Push bei Fehler: Ist dies aktiviert, melden wir fehlerhafte Mails zusätzlich per HTTP an Ihre Webhooks, mit Fehlercode und Fehlerbeschreibung.
- Absender in SMS einfügen: Hier können Sie einstellen, ob Sie einen Teil der Mailadresse am Anfang Ihrer Nachricht mitsenden möchten. Sie können zwischen drei Möglichkeiten wählen:
| Einstellung | Erklärung |
|---|---|
| Komplette Adresse | Fügt die gesamte Adresse ein, z.B. "einuser@domain.de" |
| Lokaler Teil (vor @) | z.B. wird bei einuser@domain.de „einuser“ eingefügt |
| Nicht anhängen | Sendet die Absenderadresse nicht mit |
Klassisches Format
Konfigurationen, die vor Einführung der festen Adresse angelegt wurden, arbeiten im klassischen Format: der Empfänger steht im lokalen Teil der Adresse, die Steuerparameter stehen im Betreff. Im Dashboard sind sie als Legacy gekennzeichnet und funktionieren unverändert und unbefristet weiter. Neue Konfigurationen nutzen Mail-Muster.
Aufbau der Mail
Mails an eine Legacy-Konfiguration haben den nachfolgend beschriebenen Aufbau. Neue Konfigurationen verwenden stattdessen die feste Adresse mit Mail-Mustern.
Empfänger
Um eine Nachricht über die Mail API zu versenden, schicken Sie eine Mail an empfaenger@gateway.seven.io und ersetzen dabei empfaenger durch die Empfängernummer oder durch den Kontaktnamen aus Ihrem Adressbuch.
Wenn Sie z.B. eine Nachricht an die Nummer 01761234567890 senden möchten, muss der Empfänger 01761234567890@gateway.seven.io lauten.
Betreff
Im Betreff geben Sie die benötigten Parameter zur Steuerung des Nachrichtenversands ein. Diese sollten jeweils durch ein Leerzeichen getrennt sein. Um einen Parameter zu setzen, schreiben Sie den Namen des Parameters, gefolgt von einem Gleichheitszeichen und dem Wert des Parameters.
So wird z.B. mit einParameter=einWert der Parameter einParameter auf einWert gesetzt. Sofern der Parameter Leerzeichen enthält, sollten Sie diesen in doppelte Anführungszeichen " einfassen – zum Beispiel einParameter="Ein Wert mit Leerzeichen".
Inhalt
Der Nachrichtentext muss im Body der E-Mail gesendet werden. Das Gateway verwendet hierzu zuerst den text/plain Teil der Mail. Sollte die Mail nur einen text/html Teil ohne Textalternative enthalten, wird versucht diesen zu parsen und den Textteil aus dem HTML Inhalt zu entnehmen. Naturgemäß funktioniert diese Methode nicht immer wie gewünscht.
Sie können den Nachrichtentext optional mit ## einfassen um zu verhindern, dass leere Zeilen oder die Signatur der Mail mit in der Nachricht stehen. Der Text würde dann so aussehen: ##Dies ist der Text## - nur der Teil zwischen ##...## wird in der Nachricht gesendet.
Parameter
Alle Parameter werden wie oben genannt im Betreff der Mail angegeben. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, den Betreff der Mail zu ändern, können Sie die Parameter auch in der Empfängeradresse wie folgt angeben:
01761234567890.from=ZahnPraxis@gateway.seven.io01761234567890.from=ZahnPraxis.type=rcs@gateway.seven.iokey=MAIL_API_KEY.from=ZahnPraxis.to=01761234567890@gateway.seven.io
Hier eine Übersicht der möglichen Parameter:
- Name
key- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Der Zugangs-Key, welchen Sie in Ihren Mail-API Einstellungen für die jeweilige Absender-Email angegeben haben.
- Name
from- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Der Absender der Nachricht. Sofern hier nichts angegeben wurde, wird der Standard Absender aus Ihren SMS Einstellungen verwendet. Möglich sind bis zu 11 alphanumerische oder bis zu 16 numerische Zeichen.
- Name
to- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Der Empfänger der Nachricht. Dieser Parameter
überschreibt, falls angegeben, den Empfänger, welcher in der Empfängeradresse der Mail angegeben wurde.
Somit könnten Sie z.B. eine Mail an acme-inc@gateway.seven.io mit Parameter
to=0176123456789senden. Die Nachricht wird an 0176123456789 gesendet.
- Name
label- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Setzen Sie optional für jede Nachricht ein eigenes
Label, um diese in Ihren Statistiken zuordnen zu können. Wenn nicht angegeben, wird automatisch der
Absender der Email als Label verwendet. Erlaubte Zeichen:
a-z, A-Z, 0-9, .-_@
- Name
text- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Sofern es Ihnen nicht möglich ist, den Nachrichtentext
im Inhalt der Mail zu platzieren, können Sie diesen über den
textParameter im Betreff eingeben.
- Name
flash- Type
- boolean
- Optional
- Optional
- Description
- Senden Sie eine Flash SMS, welche direkt im Display des Empfängers angezeigt und nicht gespeichert wird. Nur für den Nachrichtentyp SMS.
- Name
unicode- Type
- boolean
- Deprecated
- Deprecated
- Optional
- Optional
- Description
- Erlaubt die Kodierung der Nachricht als Unicode oder forciert GSM 03.38.
- Name
performance_tracking- Type
- boolean
- Optional
- Optional
- Description
- Aktiviert unseren URL Shortener und das Performance Tracking für im Text gefundene Links.
- Name
foreign_id- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Geben Sie Ihre eigene ID für diese Nachricht an.
Sie erhalten die foreign_id wiederum zurück bei Callbacks für Statusberichte etc. Max. 64 Zeichen,
erlaubte Zeichen:
a-z, A-Z, 0-9, .-_@.
- Name
delay- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Plant den zeitversetzten Versand der Nachricht in der Zukunft. Geben Sie hier entweder einen Unix Timestamp oder den Zeitpunkt im Format JJJJ-MM-TT hh:mm:ss an.
- Name
type- Type
- enum
- Optional
- Optional
- Description
- Legen Sie den Nachrichtentyp fest, den Sie versenden
möchten. Möglich sind hier
sms(standard),rcs,wa(WhatsApp) undvoice.
WhatsApp (WA)
Die Mail API versendet auch WhatsApp-Nachrichten. In einer Konfiguration mit Mail-Mustern stellen Sie dazu den Typ auf WhatsApp und tragen Ihre WhatsApp Service Frontend ID (Format: WA-XXXXXXXX) als Absender der Nachricht ein; in einer Legacy-Konfiguration setzen Sie type=WA und den Parameter from. Die ID finden Sie in Ihrem seven.io Dashboard unter WABA → Services. Die folgenden Felder stehen in beiden Fällen zur Verfügung: als Variablen in den Mustern oder als Parameter im Betreff.
WhatsApp Nachrichtentypen
WhatsApp unterstützt drei Nachrichtentypen, die automatisch anhand der Parameter bestimmt werden:
wenn template != null:
→ Template-Nachricht
sonst wenn media_url != null:
→ Media-Nachricht
sonst:
→ Text-Nachricht (E-Mail Body)
Template-Nachrichten
Template-Nachrichten werden für Nachrichten außerhalb des 24h-Fensters benötigt und müssen vorher von WhatsApp genehmigt werden.
- Name
template- Type
- string
- Description
- Name des WhatsApp Templates
- Name
template_lang- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Template Sprache im BCP 47 Format. Standard:
en_US. Beispiel:de_DE
- Name
header- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Header Parameter, komma-getrennt. Beispiel:
https://example.com/img.jpg
- Name
body- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Body Parameter, komma-getrennt. Die Reihenfolge entspricht den Platzhaltern im Template ({{1}}, {{2}}, etc.). Beispiel:
Max,DHL,123456
- Name
buttons- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Button Parameter, komma-getrennt. Beispiel:
ABC123,XYZ789
Media-Nachrichten
Media-Nachrichten können nur innerhalb des 24h Conversation Windows gesendet werden.
- Name
media_url- Type
- string (URL)
- Description
- Öffentlich erreichbare URL zur Media-Datei. WhatsApp lädt die Datei von dieser URL.
- Name
media_type- Type
- enum
- Optional
- Optional
- Description
- Media-Typ:
image(Standard),video,audio,document
- Name
caption- Type
- string
- Optional
- Optional
- Description
- Beschriftung/Caption für die Media-Datei
Text-Nachrichten
Für einfache Textnachrichten innerhalb des 24h-Fensters wird der E-Mail Body als Nachricht verwendet.
WhatsApp Beispiele (klassisches Format)
1. Template-Nachricht (außerhalb 24h Window)
An: 491512345678.MYKEY.type=WA.from=WA-5AAB129C.template=order_confirmation.template_lang=de_DE.body=Max,12345@gateway.seven.io
2. Template mit Header-Bild
An: 491512345678.MYKEY.type=WA.from=WA-5AAB129C.template=promo_image.header=https://example.com/promo.jpg.body=20%25-Rabatt@gateway.seven.io
3. Text-Nachricht (innerhalb 24h Window)
An: 491512345678.MYKEY.type=WA.from=WA-5AAB129C@gateway.seven.io
4. Bild senden (innerhalb 24h Window)
An: 491512345678.MYKEY.type=WA.from=WA-5AAB129C.media_type=image.media_url=https://example.com/produkt.jpg.caption=Ihr-Produkt@gateway.seven.io
5. Dokument senden
An: 491512345678.MYKEY.type=WA.from=WA-5AAB129C.media_type=document.media_url=https://example.com/rechnung.pdf.caption=Ihre-Rechnung@gateway.seven.io
Sicherheit
Der Transportweg zwischen den einzelnen SMTP Servern bzw. dem SMTP Client ist zwar in aller Regel per TLS verschlüsselt. Aus mehreren Gründen ist allerdings eine Verschlüsselung der Mail sinnvoll, weshalb die Mail API Verschlüsselung per PGP und per S/MIME unterstützt:
-
Vertraulichkeit: PGP und S/MIME verschlüsseln den Inhalt von E-Mails, sodass nur der beabsichtigte Empfänger sie entschlüsseln und lesen kann. Dadurch wird die Vertraulichkeit der Kommunikation gewährleistet.
-
Authentifizierung: Beide Standards ermöglichen es, die Identität des Absenders zu überprüfen. Digitale Signaturen, die mit dem privaten Schlüssel des Absenders erstellt werden, ermöglichen es dem Empfänger, sicherzustellen, dass die E-Mail tatsächlich von der angegebenen Quelle stammt und nicht manipuliert wurde.
-
Integrität: PGP und S/MIME bieten Mechanismen zur Überprüfung der Integrität von E-Mails. Durch digitale Signaturen kann der Empfänger sicherstellen, dass der Inhalt der E-Mail seit dem Versenden nicht verändert wurde.
-
Abwehr von Man-in-the-Middle-Angriffen: Durch die Verschlüsselung und Authentifizierung helfen PGP und S/MIME dabei, Man-in-the-Middle-Angriffe zu verhindern, bei denen ein Angreifer den Datenverkehr abfängt, manipuliert und dann weiterleitet, ohne dass die beteiligten Parteien es bemerken.
Insgesamt sind PGP und S/MIME daher sinnvoll, um die Sicherheit, Vertraulichkeit und Integrität von E-Mail-Kommunikation zu gewährleisten, insbesondere in Umgebungen, in denen sensible oder vertrauliche Informationen ausgetauscht werden.
Für einen verschlüsselten Versand der Mails laden Sie bitte das jeweilige Zertifikat herunter und installieren Sie dieses in Ihrem System. Da PGP und S/MIME Zertifikate nur an eine einzige Mailadresse gebunden sein können, senden Sie Ihre Mails bitte an die unten zum Zertifikat angegebene E-Mail-Adresse.
Den Empfänger und weitere Angaben machen Sie dabei wie im klassischen Format über Parameter im Betreff, z.B. to=017612345678.
Hier können Sie das jeweilige Zertifikat herunterladen:
DMARC, DKIM, SPF
DKIM, SPF und DMARC sind Mechanismen zur Verbesserung der E-Mail-Sicherheit. Sie helfen dabei, die Authentizität von E-Mails zu überprüfen, Spam und Phishing zu bekämpfen sowie die Zustellbarkeit von E-Mails zu verbessern.
Unser Gateway prüft jede eingehende Mail gegen SPF, DKIM und DMARC. Standardmäßig ist das Ergebnis nur informativ: Maßgeblich für die Annahme bleibt der Abgleich mit den hinterlegten Absenderadressen. Erst wenn die DMARC-Prüfung Ihrer Mail-API-Konfiguration greift (alle Absender nachgewiesen), werden Mails abgelehnt, deren Absenderdomain die DMARC-Prüfung nicht besteht (Code 904, siehe oben unter Sicherheit). Abgelehnte Mails können Sie in Ihrem Debugger einsehen.
Beispiele für das klassische Format
Erstes Beispiel
Im ersten Beispiel wird eine SMS an die Rufnummer 0163123456789 von dem Absender ZahnPraxis gesendet. Der Schlüssel lautet in diesem Fall email2sms_key.

Der Text, der in der SMS übertragen werden soll, lautet:
Hallo Herr Schubert, hiermit möchten wir Sie an Ihren Termin am 20. Januar bei uns in der Praxis erinnern. Wir freuen uns auf Sie! Bis dahin, Ihre Zahnarztpraxis
Zweites Beispiel
In diesem zweiten Beispiel wird eine SMS an den Kontakt Bartscher vom Absender Optiker gesendet. Die Vorgabe zur Nummer 0163123456789, die im Empfänger der Mail steht, wird durch den Parameter to überschrieben. Der Schlüssel lautet hier 123456789.

Der Text, der in der SMS übertragen werden soll, lautet:
Hallo Frau Bartscher, Ihre Brille ist fertig! Bitte holen Sie diese demnächst bei uns ab. Wir freuen uns auf Sie! Bis dahin, Ihre Optiker – die Signatur der Mail unten wird nicht in der SMS mitgesendet, da der Text durch ## eingefasst ist.
Drittes Beispiel
In diesem Beispiel wird eine SMS an die Rufnummer 0163123456789 gesendet. Die Einstellungen für den Absender werden aus den Voreinstellungen Ihres Accounts verwendet unter Einstellungen > SMS. Der Schlüssel ist hier direkt im Empfänger der Mail integriert und zu abcd123456 gesetzt.

Der Text, der in der SMS übertragen werden soll, lautet:
Hallo Frau Bartscher, Ihre Brille ist fertig! Bitte holen Sie diese demnächst bei uns ab. Wir freuen uns auf Sie! Bis dahin, Ihre Optiker
Die Signatur der Mail unten wird nicht in der SMS mitgesendet, da der Text durch ## eingefasst ist.
Legacy
Aus Gründen der Abwärtskompatibilität bleibt die Mail API unter der alten Empfängeradresse email2sms@sms77.de für Mails im damaligen Format weiterhin erhalten. Die Mails werden weiterhin wie gewohnt bearbeitet werden. Wir empfehlen den Wechsel auf eine Konfiguration mit fester Adresse und Mail-Mustern, um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können.